Ordnung in der großen Sammelkategorie
Es gibt Kategorien im Aufräumprozess, die uns sofort motivieren, weil sie klar umrissen sind. Kleidung gehört dazu. Bücher oft auch. Doch dann kommt irgendwann der Moment, an dem wir uns der großen Sammelkategorie widmen müssen: Komono. Und genau hier verlieren viele Frauen die Lust. Nicht, weil sie unmotiviert wären, sondern weil Komono auf den ersten Blick wie ein riesiger, unüberschaubarer Berg wirkt. Alles, was in keine andere Kategorie passt, landet hier: Küchenhelfer, Badutensilien, Kabel, Vorräte, Bürobedarf, Deko, Werkzeug, Haushaltskram, Bastelsachen, Geschenkpapier, Kerzen, Putzmittel, Ladegeräte, Ersatzteile, Kleinkram aller Art.
Komono fasst die Kategorie zusammen, in der sich der Alltag sammelt. Und genau deshalb fühlt sie sich oft chaotisch an. Doch wenn du sie richtig angehst, kann sie zu einer der befreiendsten Kategorien werden. Denn gerade hier zeigt sich, wie sehr Ordnung deinen Alltag erleichtert. Wenn du weißt, was du hast und wo es liegt, sparst du jeden Tag Zeit, Energie und Nerven.
In diesem Beitrag möchte ich dich mitnehmen in die Welt von Komono. Ich zeige dir, wie du diese große Kategorie in kleine, machbare Schritte unterteilst, wie du typische Chaos‑Zonen entschärfst und wie du Systeme schaffst, die nicht kompliziert sind, sondern klar und alltagstauglich. Und ich möchte dir zeigen, warum gerade berufstätige Mütter hier oft besonders viel Entlastung spüren.
Bevor wir starten, lade ich dich ein, später in den Kommentaren zu teilen, welche Komono‑Bereiche dich aktuell am meisten herausfordern. Vielleicht erkennst du dich in vielem wieder.
Warum Komono so überwältigend wirkt
Komono sind jene Bereiche, die am wenigsten greifbar erscheinen. Kleidung ist klar, Bücher sind klar, Papierkram ebenfalls. Doch Komono? Das ist alles und zugleich nichts. In dieser Kategorie verbergen sich die Dinge, die wir nicht eindeutig zuordnen können.
Manche Gegenstände haben wir irgendwann gekauft und dann vergessen. Anderes bewahren wir auf, weil wir glauben, es könnte eines Tages nützlich sein.Wieder anderes bleibt, weil wir uns nicht trennen können, obwohl wir es kaum oder gar nicht verwenden.
Komono ist der Spiegel des Alltags
Wenn du durch deine Komono‑Bereiche gehst, begegnen dir nicht nur Gegenstände. Hinter den Dingen offenbaren sich deine Gewohnheiten. Plötzliche Einkäufe werden sichtbar. Es treten all jene Objekte zutage, die du für den Fall der Fälle aufgehoben hast. Auch viele kleine Entscheidungen, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben, kommen ans Licht. Genau deshalb erscheint Komono so überwältigend.
Komono ist überall – und genau das macht es schwer
Komono lebt nicht in einem Raum. Es verteilt sich über das ganze Zuhause:
- Küchenschubladen
- Badezimmerkörbe
- Vorratsschränke
- Kabelkisten
- Werkzeugschubladen
- Bastelmaterial
- Dekokisten
- Putzmittelschrank
- Bürobedarf
- Geschenkpapier‑Ecke
- „Krimskrams‑Schubladen“
Wenn du magst, teile später in den Kommentaren, welche dieser Bereiche bei dir sofort ein inneres „Oh je“ auslöst.
Wie du Komono in kleine, machbare Unterkategorien teilst
Struktur ist der Schlüssel zu Komono – nicht im Sinne von Perfektion, sondern Klarheit.
Es ist nicht notwendig, alles gleichzeitig zu erledigen.
Der gesamte Haushalt muss nicht komplett umgekrempelt werden.
Entscheidend ist, einen klaren Startpunkt zu haben. Mit einem festen Anfang lässt sich Schritt für Schritt vorgehen und der Überblick bleibt erhalten. Das Erfolgserlebnis nach jedem Schritt motiviert dazu, weitere Bereiche in Angriff zu nehmen. Realistische Ziele helfen dabei, den Wunsch nach sofortiger Ordnung nicht zur Belastung werden zu lassen. Mit Geduld und einer strukturierten Herangehensweise gelingt es, langfristig erfolgreich zu sein und das eigene Umfeld nachhaltig zu gestalten.
Unterkategorien machen aus einem Berg viele kleine Schritte
Statt „Komono“ als Ganzes anzugehen, teilst du die Kategorie in kleine, überschaubare Bereiche. Zum Beispiel:
- Küchenhelfer
- Backutensilien
- Vorräte
- Gewürze
- Putzmittel
- Badutensilien
- Kosmetik
- Medikamente
- Bürobedarf
- Schreibwaren
- Kabel & Technik
- Werkzeug
- Deko
- Kerzen
- Geschenkpapier & Verpackung
- Bastelmaterial
- Haustierzubehör
Jede dieser Unterkategorien ist für sich machbar. Jede Unterkategorie ist klar umrissen und lässt sich in einem überschaubaren Zeitfenster bearbeiten.
Warum diese Aufteilung so gut funktioniert
Wenn du weißt, dass du heute z.B. nur die Backutensilien machst, wirkt der Prozess nicht mehr überwältigend. Du kannst dich auf eine Sache konzentrieren. Du siehst schnell Ergebnisse. Und du bleibst motiviert.
Wenn du magst, teile später in den Kommentaren, welche Unterkategorie du als erstes angehen möchtest.
Typische Chaos‑Zonen – und wie du sie entschärfst
Komono zeigt sich besonders deutlich in bestimmten Bereichen des Hauses. Diese Zonen sind oft täglich in Gebrauch – und genau deshalb lohnt es sich, sie gründlich anzugehen.
1. Die Küchenschubladen – der Ort, an dem alles landet
Die Küche ist einer der meistgenutzten Räume im Alltag. Und genau deshalb sammeln sich hier Dinge an, die eigentlich gar nichts mit Kochen zu tun haben. Stifte, Batterien, Scheren, Gummibänder, Kassenbons, Schlüssel, Ladegeräte, Kleinkram aller Art.
So gehst du vor
- Leere die Schublade komplett aus.
- Sortiere alles nach Kategorien.
- Entscheide, was bleiben darf.
- Gib jeder Kategorie einen festen Platz.
Du wirst überrascht sein, wie viel du findest, das du gar nicht brauchst.
2. Das Familienbad – viele Menschen, viele Dinge
Im Bad treffen oft die Bedürfnisse aller Familienmitglieder aufeinander. Pflegeprodukte, Medikamente, Kosmetik, Rasierer, Haargummis, Bürsten, Proben, Reisegrößen.
So bringst du Klarheit hinein
- Sammle alle Badutensilien aus allen Räumen.
- Entscheide, was wirklich genutzt wird.
- Sortiere nach Personen oder nach Kategorien.
- Reduziere auf das Wesentliche.
Ein aufgeräumtes Bad spart jeden Morgen Zeit.
3. Vorratsschränke – der stille Energieräuber
Vorräte sind wichtig, aber sie können schnell außer Kontrolle geraten. Doppelte Gewürze, abgelaufene Lebensmittel, angebrochene Packungen, Dinge, die du nie benutzt.
So schaffst du Ordnung
- Hole alles aus dem Schrank.
- Sortiere nach Kategorien (Nudeln, Reis, Backzutaten, Snacks, Konserven).
- Prüfe, was wirklich genutzt wird.
- Ordne so, dass du alles auf einen Blick siehst.
Viele Frauen berichten mir, dass sie nach diesem Schritt weniger einkaufen müssen, weil sie endlich wissen, was sie haben.
4. Die berühmte Kabelkiste – ein Klassiker
Fast jeder Haushalt hat sie: die Kiste voller Kabel, Ladegeräte, Adapter, Kopfhörer, Technikreste. Und niemand weiß genau, was wozu gehört.
So gehst du vor
- Lege alle Kabel auf einen Tisch.
- Sortiere nach Art (Ladekabel, HDMI, USB, Kopfhörer).
- Teste, was funktioniert.
- Beschrifte, was bleibt.
- Entsorge defekte oder unbrauchbare Kabel.
Dieser Schritt wirkt klein, aber er schafft enorme Klarheit.
Wenn du magst, teile später in den Kommentaren, welche Chaos‑Zone dich am meisten nervt.
Warum Ordnung in Komono deinen Alltag spürbar erleichtert
Komono ist die Kategorie, die du jeden Tag nutzt. Nicht bewusst, aber ständig. Wenn du weißt, wo die Schere ist, wo die Batterien sind, wo die Gewürze stehen, wo die Kabel liegen, wo die Putzmittel wohnen, sparst du jeden Tag Zeit. Und du sparst Energie. Und du sparst Nerven.
Ordnung muss nicht kompliziert sein – nur klar
Viele Frauen denken, Ordnungssysteme müssten kompliziert sein. Doch das stimmt nicht. Ein gutes System funktioniert, wenn du es im Alltag ganz selbstverständlich nutzen kannst.
Sobald klar ist, wohin etwas gehört, findest du es im Handumdrehen wieder und kannst es genauso schnell zurücklegen.
Komono zeigt dir, wie sehr Ordnung dich unterstützt
Sobald du Komono einmal gründlich in Angriff nimmst, wirst du feststellen, wie viel einfacher das tägliche Leben wird. Die lästige Suche nach Dingen entfällt, da alles seinen festen Platz hat. Spontane Improvisationen sind kaum noch nötig, weil Ordnung und Übersicht herrschen. Anstrengendes Nachdenken über das „Wo“ und „Wie“ wird durch klare Strukturen ersetzt.
So bleibt dir mehr Zeit und Energie, dich auf die Dinge zu fokussieren, die dir wirklich am Herzen liegen.
Wenn du dir Unterstützung wünschst
Diese Komono-Kategorien sind Bereiche, die viele Frauen nicht allein angehen möchten. Sie wirkt groß, unübersichtlich und manchmal emotionaler, als man denkt. Wenn du dir Begleitung wünschst, unterstütze ich dich gern persönlich. Im Raum Lüneburg biete ich 1:1‑Ordnungscoachings an, in denen wir gemeinsam genau diese Bereiche sortieren, vereinfachen und klar strukturieren. Du kannst mich jederzeit über mein Kontaktformular kontaktieren. Ich freue mich darauf, dich zu begleiten.
Du kannst aber auch mit meinem Konmari-Guide selbständig starten.
💠 eine verständliche Einführung in die KonMari-Methode.
💠 die 6 goldenen Regeln des Magic Cleanings
💠 eine klare Vorbereitung, damit du nicht überfordert startest
💠 alle 5 Kategorien ausführlich erklärt: Kleidung, Bücher, Papiere, Komono und Erinnerungsstücke.
💠 praktische Tipps für den Familienalltag
💠 Unterstützung beim Loslassen ohne Schuldgefühle
💠 viele persönliche Beispiele aus meinem Mama-Alltag
Du arbeitest nicht Raum für Raum, sondern nach Kategorien. So entsteht Ordnung dort, wo sie wirklich wirkt – an der Wurzel.
Was du aus diesem Beitrag mitnehmen kannst
Komono ist groß – aber nicht unbezwingbar. Wenn du die Kategorie in kleine Schritte teilst, typische Chaos‑Zonen entschärfst und klare Systeme schaffst, entsteht Ordnung, die bleibt. Du spürst die Veränderung jeden Tag. In der Küche. Im Bad. Im Vorratsschrank. In der Kabelkiste. In deinem Kopf.
Ich lade dich ein, in den Kommentaren zu teilen:
- Welche Komono‑Bereiche belasten dich am meisten?
- Welche Unterkategorie möchtest du als erstes angehen?
- Was wäre dein größter Wunsch für deine Chaos‑Zonen?


